In diesem Teil unserer Homepage werden wir - auf vielfachen Wunsch unserer Besucher - Ihnen einen Blick "hinter die Kulissen" gewähren.

 

Anlagenausgestaltung

Gebirge

Unterbau sind Holzspanten, welche die grobe Form der zukünftigen Landschaft vorgeben. Darüber wird ein feines Hasenstallgitter gespannt, fixiert und mit drei Lagen weißleimgetränktem Papierhandtüchern (z.B. jene aus den Handtuchspendern der öffentlichen Waschräume) belegt. Nach dem Trocknen ist die Weiterverarbeitung vom jeweiligen Landschaftscharakter abhängig.

Felsenformationen

In Silikonkautschukformen werden unsere Gips-Felsenwände vorgefertigt, nach dem Trocknen werden diese der jeweiligen Situation angepasst und danach mit relativ dünnflüssigem Gips auf die Unterlage aufgeklebt. Zwischenräume werden mit Gips und einer Modellierspachtel verschlossen und eine Struktur eingraviert. Danach wird mit stark verdünnter Abtönfarbe (schwarz, braun, grün...) eine Patinierung der Oberfläche vorgenommen.

Wald- und Wiesenformationen

Wenn der Untergrund keine zu starken Fehlstrukturen (z.B. Falten im Papier) aufweist, dann wird je nach Formation der vorher satt mit Weißleim eingestrichene Untergrund mit Beflockungsmaterial (elektrostatisch) beschickt. Falls der Untergrund zu grob ist, kommt vorher eine Schicht Gips darüber, welcher mit einem Pinsel aufgetragen wird. Im Anschluss an diese Arbeiten werden Bäume, Sträucher oder ähnliches "gepflanzt".

Winterlandschaft

Da der Gips nach dem Trocknen weiß ist, erspart man sich die "Begrünungen" - außer man plant Stellen mit "weggeschmolzenem" Schnee ein...

Herausnehmbare Landschaftsteile

Gewichtsersparnis ist dabei das wichtigste - deswegen verwenden wir in erster Linie Styropor für solche Teile. Der Schaumstoff wird dabei möglichst exakt in die zukünftige Form gebracht und danach werden die Felspartien aus Gips an Ort und Stelle geformt. Weitere Ausgestaltungen analog zur herkömmlichen Bauweise!

 

Gleisschotterung

Der Unterbau der Gleise besteht bei uns aus Kork, welcher an den Seiten einen 45° Winkel aufweist. Nachdem die Gleise fixiert, elektrisch angeschlossen usw. sind, wird der Schotter mit unserem "Schotterboy" aufgebracht, danach verdichtet (leichtes Klopfen mit Esslöffel auf die Schienenköpfe), eventuelle Löcher im Schotter händisch mit einem feinen Pinsel ausgebessert.

Danach wird mit einer Blumenspritze (Stellung: Sprühnebel) Wasser aufgetragen - dadurch wird die Oberfläche benetzt und das Leim-Wasser-Gemisch, welches mit einer Injektionsspritze auf den Schotter aufgeträufelt wird, verteilt sich besser. Dadurch erspart man sich die Spülmittelbeigabe, welche die Klebekraft des Leimes heruntersetzt! Weitere Schritte sind: Einfärben der Schienen, Putzen der Lauffläche und danach Probefahrt.