Die Anlage

Raum 1 (DB) Unsere Anlage erstreckt sich über zwei Räume: Raum 1 hat die DB (DR) zum Vorbild, Raum 2 die ÖBB (Westösterreich mit Winterlandschaft).
Beide Anlagenteile sind über einen Grenzbahnhof miteinander verbunden.
Die Möglichkeit von Kurzführungen gibt es für den Raum 1 (innerdeutscher Verkehr), Züge der ÖBB dagegen müssen auch über Deutschland geführt werden.
Weiters gibt es eine Straßenbahnstrecke im deutschen Bereich sowie ein Stück Berliner S-Bahn mit 2 Endbahnhöfen, im ÖBB-Raum existiert auch eine H0e-Strecke nach Vorbild der Mariazellerbahn.
Die Gesamtgleislänge (mit Schattenbahnhöfen) beträgt ca. 2000 Meter, etwa 300 Weichen der Firma Roco wurden eingebaut, mehrere hundert Relais steuern die Anlage und unzählige Meter Kabel sorgen für die nötigen elektrischen Verbindungen.
Im sichtbaren Teil der Anlage wird das Roco-Line Gleis verwendet, in den Schattenbahnhöfen das 2,5 mm Schienenmaterial.


Steuerungstechnik

Analogsteuerung Generell erfolgt die Steuerung der Anlage analog. Schaltmagnete auf den Loks liefern über Reedkontakte (in den Gleisen eingebettet) Schaltimpulse an Relais. Alle Bahnhöfe können auch bei eventuellem Personalmangel mit automatischer Zuglenkung betrieben werden, die Strecken sind durchgehend signalmäßig gesichert, sodass ein „Automatikmodus“ auf der gesamten Anlage vom Prinzip her möglich ist.
Da betriebliche Sicherheit ein sehr wichtiges Kriterium für uns darstellt (schließlich ist ja zum überwiegenden Teil teures und wertvolles „rollendes“ Material unterwegs!), hat die analoge Steuerung in den bald 25 Jahren ihres Aufbaues eine enorme Komplexität erreicht, ein Digitalbetrieb ist daher kein Thema (Ausnahme die H0e-Strecke, die bereits umgerüstet wurde). Es scheitert nicht zuletzt an der Kostenfrage und es wäre unsere Anlage während der Umbauphase auf Monate (wenn nicht Jahre) außer Gefecht gesetzt. Wir werden daher als eine der ganz wenigen Vorführanlagen in Österreich auch in Zukunft auf analoge Steuerung setzen.


Epochen / Schattenbahnhöfe

Gleisplan Schattenbahnhöfe
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Epochenmäßig wurde die Anlage so gestaltet, dass ein Betrieb in den Epochen III bis VI möglich ist, ohne dass große Stilbrüche auftreten (für ganz Genaue :) ...).
Zum "Speichern" der rund 140 Garnituren sind 9 sogenannte Schattenbahnhöfe (unsichtbare Abstellanlagen) in 3 Ebenen mit insgesamt 20 Sektoren vorhanden (ein Sektor umfasst maximal 8 Abstellgleise nebeneinander, pro Gleis können bis zu 4 Garnituren geparkt werden). Die einzelnen Bereiche kann man gezielt abrufen, die Züge haben fixe Abstellplätze welche auf Listen ersichtlich sind.


Funktionsweise der Schattenbahnhöfe

Schattenbahnhof Das Prinzip der Schattenbahnhöfe nennt sich „1:1 - Austauschverfahren“: ein Zug, der in einen dieser Bereiche entsendet wird, löst die erste Garnitur des anzufahrenden Gleises im Schattenbahnhof aus, der dadurch freiwerdende Abschnitt wird mittels automatischen Nachrückens wieder belegt, der Vorgang wiederholt sich je nach Anzahl der vorhandenen „Stoppstellen“ und die „auslösende“ Einheit fährt in den letzten freigewordenen Sektor ein. Lediglich eine Abstellanlage bietet die Möglichkeit, Garnituren ferngesteuert zu aktivieren, ohne dass mit nachfolgenden Zügen die freien Plätze aufgefüllt werden müssen, damit kann man bei Vorführbetrieb bedarfsweise die Zugdichte erhöhen.


Hersteller der Modelle

Zum Einsatz kommen Fahrzeuge folgender Hersteller: Brawa, Fleischmann, Gützold, Kleinbahn, Klein-Modellbahn, Liliput, Lima, Märklin, Rivarossi, Roco und so manches Kleinod der diversen Kleinserienhersteller.
Für die Ausgestaltung der Anlage werden Produkte aller namhaften Hersteller verwendet wie z.B. Faller, Kibri, Pola, Vollmer und noch viele mehr...
Die Oberleitung im DB-Bereich stammt von Viessmann, im ÖBB-Abschnitt ist die Fahrleitung in der Planungsphase.